„Die Liebe zu so ziemlich allem“

So heißt der Roman, aus dem Christine Vogeley am Nikolausabend gelesen hat, wofür sie1A22827C-348F-4DAD-8AE8-BEEC5CFCDD8B extra aus Berlin angereist ist, weil Hannah sie darum gebeten hatte. Es geht um ein Museum, um Carlotta und Gösta, Auguste und Lovisa, um Schweden und Fichtelbach, Nils und Jule – vor allem aber geht es um Kunst, die Liebe, das Leben, und nicht zuletzt um den kleinen Leo, der eine sensationelle Entdeckung macht und damit… aber das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Mein Lieblingssatz aus dem Buch lautet: „Da bist du ja.“ Mehr Liebe geht nicht.

Beeindruckt hat mich auch Frau Vogeleys versierter Umgang mit Sprachen und Dialekten. Beim Lesen schlüpft sie in die Figuren und spricht deren Dialoge mit passender Tonlage, und sie wechselt dabei mühelos zwischen den Dialekten, zum Beispiel als sich Onkel Henri aus Berlin und Tante Betty aus Köln über Joachim Ringelnatz unterhalten. (Zu Ringelnatz fällt mir an dieser Stelle ganz viel ein, worüber ich demnächst mal einen Blogbeitrag schreiben muss.)

4BE15FAA-BA4E-4D68-8E03-CB2E077151ACEs war ein wunderschöner Abend, auch wenn nicht ganz so viele Wissbegierige erschienen waren wie wir gehofft hatten. Frau Vogeley, Hannah, Hans und ich saßen noch lange zusammen und plauderten über Steinau, Frankreich, das Leben und das Schreiben, das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Kommen Sie gerne bald wieder, Frau Vogeley, mit oder ohne Buch im Gepäck!